ÖWR-Landesverband Steiermark
NOTRUF 130
(Landeswarnzentrale)

Bundeswasserrettungszug der ÖWR übt 3 Tage im Ländle

Über 100 Teilnehmer verschiedener Module folgten von 22. Bis 23.09.2017 dem Übungsaufruf nach EU Richtlinien, eine Hochwasser Übung in Bregenz und Umfeld abzuhalten. Nach EU Vorgaben geplant, standen die Einsatzmodule wie z.B. Strömungsretter, Hochwasserboote, Mehrzweckboote, Einsatztaucher, mit ihren Mannschaften im Einsatz. Nach teilweise mehr als 8 Stunden Anfahrt trafen sich die eingemeldeten Module aus der Steiermark, Kärnten, Wien, Burgenland, Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg, um die Eingespielten Einsätze aufzuarbeiten. Abgearbeitet wurden unter Mithilfe der Feuerwehr Bregenz Stadt, Hard und Gisingen  und des Roten Kreuzes Feldkirch, Kat-Zug Hard und Kat-Zug Rankweil, sowie der Polizei und dem Hubschrauber des BMI konnten insgesamt 38 Übungsszenarien abgearbeitet werden. Ein Teil davon fand in der Nacht statt, was eine besondere Herausforderung darstellte. Die Übung wurde vom Landesverband Vorarlberg bestens vorbereitet und es wurden 180 Opferdarstellern eingesetzt. Die Retter gingen an die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit. Trotz nahezu gänzlich fehlender Nachtruhe wurden echte Höchstleistungen erbracht und Menschen und Tierrettungen unter schwierigsten Bedingungen erbracht. Die Steiermark war mit Einsatzkräften aus den Bezirksstellen Leoben/St. Michael, Liezen und Graz vertreten und erbrachten vorbildliche Rettungsleistungen, basierend auf bester Ausbildung und viel Durchhaltevermögen.

Beobachtet wurde die dreitägige Übung unter anderem von den offiziellen Übungsbeobachtern Susanne (Landesleiterin) und Manfred (Präsident LV SteiermarK) Kamencek: „Eine großartige Leistung bei der Lösung besonderer Probleme basierend auf kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung und persönlichem Engagement“, so das Fazit der beiden steirischen Beobachter.

Dass diese Zusammenarbeit österreichweit so gut funktioniert, liegt auch daran, dass die Ausbildungsrichtlinien der einzelnen Landesverbände überall gleich hoch sind, und so jeder Einsatzleiter genau weiß, was er vom Einsatzpersonal aus anderen Landesverbänden voraussetzen kann.

MK